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Der Meineidbauer

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g'arbeit', dass ich so word'n bin? Hab'n nit damals die andern Kinder im Ort mit Finger auf mich deut'? »Oi, schaut's dö an, dö hat kein Vatern nit!« Lass'n mir's nit alle bis heuttags noch g'spür'n, dass ich eigentlich nit auf der Welt sein sollt', weil mein Kämma neamand a Freud' und mein Bleiben nur Ung'legenheit g'macht hat? - Da bin ich aber amol! Und is Vaters oder Mutters Schuld, die mein' g'wiss nit, und hat's unser Herrgott zulassen, so werd ich ihm grad so lieb sein wie ös, dö 's sakramentalisch auf d' Welt kämma seid's! (Lacht und fährt mit beiden Händen über Stirn und Scheitel.) Narrische Mirl! Ich komm da in d' Hitz z'wegen ein' G'red' und muss sich's erst weisen, was daran wahr is. Der Toni soll mir's nur selber sagen, was an der G'schicht' is. (Macht sich mit Eimer und Giesskanne zu schaffen.)   Vierte Szene Vorige, von rechts treten auf Toni und Crescenz, Ferner und Höllerer, und zwar zuerst Toni, der Crescenz an der Hand führt, voraus, und dann, während diese beiden in den Vordergrund kommen, erscheinen im Hintergrund die beiden Bauern.   Crescenz (im Auftreten). Nit, dass ich drauf versessen wär, wann's dir nit ansteht, aber der Leut' weg'n möcht ich, dass d' jetzt all' Tag zu uns auf 'n Kreuzweghof kämst, dass s' doch sehn, wir mög'n uns leiden. Is dir's leicht z' viel, dass d' 's G'fährt einspannen lasst?   Toni. Bewahr! Wann du's so willst, so soll's auch so sein.   Vroni. Toni!! (Fasst sich, tritt auf ihn zu, streicht sich die Haare aus der Stirn und sagt bitter lächelnd:) Gut'n Morg'n, Toni. Ich hab heut im Garten g'wart wie sonst, warum bist denn nit kommen?   Crescenz. Was will denn die?   Toni (lässt Crescenz' Hand fahren und tritt zu Vroni - leise). Du weisst's schon, was s' mit mir vorhabn? Sei g'scheit, Vroni! Ich muss mit dir noch in der G'heim drüber redn. (Tritt rasch zur Crescenz zurück.)   Vroni (laut). Du musst mit mir noch in der G'heim red'n? Könnt' sein, dass das, was du mir z'sag'n hast - (auf Crescenz) vor derer da nit leicht gang', aber es is auch gar nimmer nötig, dass du red'st; dageg'n, was ich dir jetzt sagen werd, das kann alle Welt hören.   (Ferner und Höllerer sind vorgekommen.)  
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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