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Franz.
Was habt ihr?
Höllerer.
's ganze G'sind' vom Adamshof und vom Kreuzweghof war am
Weg, Euern Vater suchen, der heut' nacht von sein' Hof wie
verschwunden war - na, Ös habt's den alten Mann nit viel
'kennt und erst heut' morgen nach langem wiederg'sehn - es
wird Enk nit so stark angreifen, wir haben ihn gefunden, unt' in
Ottenschlag, in der Totenkammer. (Nachdrücklich.) Mutter Lies,
neben der Leich' von dein' Tochterkind is er g'leg'n.
Franz (tief bewegt).
Das war ein kurzes Wiedersehen! (Für sich.) Die Wunde an
meiner Linken mahnt mich noch, wie ernst es ihm war, Besitz
und Herrschaft festzuhalten, und jetzt - eine Handvoll Erde für
deinen Kreuzweghof.
Höllerer.
Ös seid's jetzt Herr, verlasst's halt Eure Schwester nit und
denkt's fein auf die, wann mit 'n Toni was werden soll! Wenn
etwa wegen der Vroni -
Franz (führt Crescenz zu Toni).
Die Vroni steht nicht mehr zwischen euch, wenn das Trauerjahr
um ist, führe ich sie auf den Kreuzweghof. (Leise zu Vroni.)
Nimm mich mit auf dein Erbe, liebe Kreuzwegbäuerin; vergiss
über die Liebe des jungen den Hass des alten Bauern, lass uns
das Geheimnis des Toten in unsere Herzen verschliessen und,
auf dass ihm die Erde leicht sei, Vroni, verzeih ihm!
Vroni.
Er ruh in Frieden, Amen. (Schmiegt sich an Franz.) Franz,
wann d' wieder frisch bist, gehst doch mit mir in die Berg', und
von der höchst' Spitz' woll'n wir nausjauchzen ins Land: Aus is's
und vorbei is's, da sein neue Leut', und die Welt fangt erst an!
(Morgenleuchten, Gruppe.)
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