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Ottern sich kalt herauswinden an mir - lass ab - dir laugne ich's
- Gott alleinig will ich's g'stehn! Fort! Du musst hinweg! Meinst,
ich könnt mich nimmer bekreuzen? Schau her! (Versucht
vergeblich die Rechte zu heben, zugleich fährt er mit der Linken
in einem raschen, bebenden Strich über die ganze rechte Seite
seines Körpers und stürzt mit dem Aufschrei: Jesus! zu Boden.)
Bader (der zugesprungen ist.)
Rennt's eins hinein ins Ort, sie sollen 's Zügenglöckel läuten!
Ferner (etwas linksseitig sich aufstützend).
Die Crescenz!... (Stirbt.)
(Gruppe - Zwischenvorhang fällt.)
Verwandlung
Vronis Schlafstübchen, wie im zweiten Akte; das Licht
herabgebrannt.
Kurzes Melodram
Wenn der Vorhang aufgeht, leise Schlummermusik, in die,
immer kräftiger, der Schwärzermarsch eingreift, bis er sie
übertönt und rasch abbricht, sobald sich Vroni vom Bette
erhebt.
Dritte Szene
Vroni, dann Liese.
Vroni (sitzt angezogen auf dem Bett und liegt mit dem
Oberkörper quer über dasselbe; ihre Bewegungen werden
unruhiger, je lebendiger die Musik wird - sie erhebt sich, die
Musik schliesst).
Was is's denn?
Liese (pocht aussen).
Vroni! Vroni!
Vroni.
Ah, die Ahnl ruft! (Sie steht auf und geht zur Türe.)
Liese.
Vronerl, mach auf!
Vroni.
Ja, Ahnl! (Schliesst auf.)
Liese (tritt unter die Türe).
Die Pascher sind da! 's wird trawig im Haus, dös gang dich
zwar nix an, du liegest da ruhig gnug vorm Lärm, und ich hätt
dich a die erst' Nacht in der Hütten nit gern aufg'rebellt, aber wir
brauchen dein Kammerl für ein' Stadtherrn, den die Pascher
mitbracht hab'n.
Vroni.
No, werd'n s' doch nit d' Leut a schon reinschwärzen.
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