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Franz.
Wer sagt das?
Ferner.
Die Dirn selber.
Franz.
Ihr wart dort? - Nun, wenn sie's sagt, wird's wohl so sein!
Ferner.
Na, wenn's so is, so gib ihn heraus!
Franz.
Nein! (Wendet sich.)
(Die Schwärzer sind von der Bühne verschwunden.)
Ferner (hält ihn zurück).
Franz, um unser aller Seelenheil willen, trutz mir nur jetzt nit,
gib ihn raus, den Brief, ich muss 'n hab'n. Schau, dein alter
Vater bitt dich mit aufgehobenen Händen, treib ihn nit zur
Verzweiflung; ich weiss nit, was alles g'schehen könnt, Franz,
wo ich jetzt mich selber nit kenn, zwischen Furcht und
Hoffnung.
Franz (reisst sich los).
Entschuldigt nicht schon früher, was etwa geschehen könnte -
ich will's erwarten, was Ihr beginnt!
Ferner (fasst ihn neuerdings).
Du bleibst! Mir, dem Vater, hast z' g'horchen, so steht schon in
der Heilig' Schrift.
Franz.
Lasst mich, sag ich - ich hab mit Euch nichts mehr gemein. (Er
stösst ihn von sich, dass Ferner an das Felsstück taumelt,
welches Franz nun hinaufsteigt.)
Ferner (sich aufrichtend).
Schuft, du vergreifst dich an mir? Du willst dein'm Vatern sein
Unglück ausnutzen. - Oh, dass ich dich damal lebig aus mein'n
Händen lassen hab. (Eilt gegen den Hintergrund.)
Franz (ist oben erschienen und schreitet gegen die Brücke
vor).
Ferner (aufschreiend).
Bei allen Heiligen, Franz, wenn du nit stillhaltst und den Brief
herausgibst, ich schiess dich herunter wie a Gems'!
Franz (an der Brücke).
Denk, dass die Finger an dem Schlosse deiner Büchse die
Schwurfinger sind - und dann heb - hebe den Arm, wenn du
kannst!
Ferner (ausser sich).
Höllteufel! (Schiesst.)
Franz (fällt lautlos von der Brücke).
Furioso
(unter dem Ferner nach dem Vordergrunde wankt).
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