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Auge des Zuschauers verdeckt, rechts vorne ein sogenanntes
»Marterl«.
Zehnte Szene
Franz, die Schwärzer, dann Ferner.
Melodram
Gewitter, Sturm, Donner und Blitz. Leiser, eigenartig
aufzufassender Marsch, unter dem die Schwärzer, mit grossen
Warenpäcken auf dem Rücken, oben über die Brücke marschieren
(fünf bis sechs Mann), bis zur Mitte des Weges stumm.
Erster Schwärzer.
Sakramentisches Wetter, hurtig, wenn der Wald drüben nit den
Wind auffanget, blaset's uns samt die Bündeln von der Wand
runter. Schaut's zu, dass wir's in Rücken krieg'n.
Franz (tritt auf von rechts).
Ich find' mich nimmer zurecht - zurück weiss ich noch, doch
was vorwärts liegt? Bis hierher ging es herab - hier geht's
wieder aufwärts.
Der letzte Schwärzer (in der Reihe ersieht ihn, die andern sind
schon in der Kulisse).
Zweiter Schwärzer (pfeift grell).
He! ös da unten, wart's a wen'g, der Steig is nur für ein' breit
g'nug, wart's, bis wir unt' sein. (Verschwindet. Mit dem
Verschwinden schliesst der leise Marsch.)
Ferner (noch hinter der Szene).
He, holla - Ferner Franz! - Franz!
Franz.
Wer ruft? - Holla he!
Ferner (stürzt in die Szene).
Da war's! Bist du's, Franz?
Franz.
Ihr treibt Euch noch da herum?
Ferner.
Is unnötig, weiss's schon! Komm mit, kennst dich eh da nit aus,
ich führ dich.
Franz.
Ich brauche Eure Führerschaft nicht, unsere Wege gehen
auseinander!
(Musik nimmt den Marsch wieder auf.)
Die Schwärzer (marschieren langsam im Hintergrunde über
die Szene).
Ferner (zieht Franz noch mehr nach dem Vordergrunde,
entschieden).
Franz, du hast 'n Brief!
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