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Berge. Ein Tisch vorne links. Die Bühne ist, wenn der Vorhang
aufgeht, dunkel.
Fünfte Szene
Vroni, wie im vorigen Bild gekleidet, tritt mit Licht in der Hand von
links ein, die Bühne erhellt sich.
Lied
Im Stüberl, am Fensterl,
da sitzt a jung' Dern',
fragt nach 'm Herzliebsten
die leuchtaten Stern!
Sie fragt, ob er treu is -
und wie's ihm grad geht?
Wie halt als Verliebter
oans dalket her red't. (Jodler.)
(Legt ihr Kopftuch ab, zieht ihre Joppe aus.) Der dös Lied sich
ausdenkt hat, hat sicher a g'wusst, dass die Lieb' doch die
grösst' Spitzbüberei auf der Welt is.
Sechste Szene
Vorige. Toni erscheint und legt sich ins Fenster.
Toni.
Grüss Gott, Vroni!
Vroni (erschrickt und wendet sich nach dem Fenster).
Toni?! Herrgott, bin ich jetzt erschrocken! Was willst denn du
da? Ich versteh nit, wie dich noch hertrau'n kannst zu mir.
Toni.
Ich wart schon auf dich, seit dämmerig is word'n! Du bist heut
fruh in Trutz von mir gangen, dös taugt mir nit. Musst mich
anhör'n. (Hebt den einen Fuss zum Fenster herein.)
Vroni.
Bleib du drausst! Ich hab dir nix z' sagen und von dir a nix
anz'hör'n. Zwischen uns zwa is's aus, denk ich, und 's
G'scheiteste wird sein, 's geht jedes sein' eignen Weg.
Toni.
Du könntest nit so gleichgültig sein, hätt'st mich auch nur a
Tipferl gern g'habt.
Vroni.
Du hast's not, dass d' über mich klagst, du liess'st dir ja a kein
andere an Hals werfen, wann dir mit mir Ernst g'wesen wär.
Toni.
Schau, ich muss 'm Vater folgen.
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