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Ferner.
Du? Haha! Du, Franzl?! Hör, du bist aber einer, du hast
G'späss in dir! Haha, der Toni möcht sich bedanken, was
g'schähet denn mit ihm?
Franz.
Steckt den Burschen in die Kutte.
Ferner (bedeutsam).
Aber Franzl, er is ja kein G'studierter!
Franz.
Aber ich bin einer!
Ferner (etwas betroffen, doch gleich gefasst).
Ja, du bist a G'studierter, ja, und dös is mein Stolz, und weil wir
jetzt bei der Sach' sein, so sag ich dir's auch, es war der
Wunsch deiner Grossmutter und deiner Mutter - Gott hab s' all'
zwei selig! - und es wär mein grösster Stolz und mein' grösste
Freud', wann d' nur möch'st geistlich werd'n!
Franz (steht auf).
Nun also, da sind wir bei der Stange! Warum habt Ihr das denn
nicht gleich gesagt? Ihr hättet Euch ersparen können, nach
meiner Anhänglichkeit an die Familie, nach meiner
Geschwisterliebe zu fragen, Ihr hättet Euch ersparen können,
Eure ökonomischen Rücksichten und Pläne aufzuzählen; Ihr
hättet es endlich Euch ersparen können, mich fühlen zu lassen,
dass Ihr das Eure und was etwa an fremden Tauben noch
zufliegen mag, lieber Eurer Tochter gönntet, die Euch für einen
halben Heiligen hält, als mir, der Euch als ganzen Sünder
kennt! Es taugt nicht, dass Ihr mir bei dem, was ich weiss, noch
solche Dinge merken lasst!
Ferner (steht auch auf, beschwichtigend).
Franz, hör mich an...!
Franz.
Kreuzweghofbauer - hättest du mir offen herausgesagt, was dir
am Herzen liegt, ich hätte dich ruhig angehört und dir ebenso
ruhig »nein« gesagt; da du mir aber mit Winkelzügen kommst,
so lass dir jetzt sagen: Bisher hat dein Verbrechen bei mir die
Natur unter ihr Beichtsiegel genommen - ich bin nun einmal
doch dein Kind und ich wollte der Welt nicht das Schauspiel
geben, dass der Sohn gegen den Vater als Ankläger auftritt -
aber hüte dich! Du hast nimmer den Knaben von damals, du
hast jetzt den Mitwisser vor dir, der reden oder schweigen
kann, wie es ihm nützlich oder dienlich erscheint. Mich, das
lass dir gesagt sein, kann nichts bestimmen, die Mühe meiner
Studien an den opfervollsten und schlechtbesoldetsten Stand
zu wenden, für den ihr ohne Beruf und Weihe eure Söhne
presst, sie der Familie und dem Vaterlande entzieht, um sie in
den ärmlichen Sprengeln ihrer Heimat als das hausen zu
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