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Ferner.
Soll gleich da sein. (Steht auf und ruft vom rückwärtigen
Fenster:)
Crescenz! He! Kimm rein!
Crescenz (aussen).
Gleich, Vater.
Ferner (dasselbe schliessend).
Freilich wohl, gleich. (Kommt an den Tisch zurück.)
Höllerer.
Dein Viehstand und Hauswesen is bekannt weit und breit. Wie
steht's denn drausst auf die Felder? Bist z'frieden?
Ferner.
Ah freilich! Ich dank Gott dafür! Es is a gesegnet Jahr.
Höllerer.
Bin auch z'frieden, wenn wir's so reinkrieg'n, wie's drausst
steht.
Crescenz (kommt herein).
Da bin ich. - Was wollt's denn, Vater?
Höllerer (auf Ferner).
Der Vater will dir nix, aber der Vater fragt dich: Dirndl, was hast
denn mit mein' Bub'n ang'fangt, dass d' ihn nit mitbringst? Hast
'n leicht verlor'n oder gar versetzt?
Crescenz.
War' er verlor'n, könnt's ihn schon austrommeln lassen, ich
such' ihn nit; war' er aber versetzt, ich löset ihn a nit aus.
Ferner.
Na ich hoff, es werd't's doch nit am ersten Tag zum warteln
ang'fangt hab'n.
Crescenz.
Ah freilich, tut er ja grad, als müsst' mir's a Gnad' sein, dass er
mit mir geht; ich hab ihm aber gleich g'sagt, ich wär die
Crescenz mit 'm hart' Talersackel und nit die Vroni mit 'm
Fetzenbinkerl.
Höllerer.
Sikra h'nein! Dös hat's nit Not! Er hat a Talersäck'.
Ferner.
Musst nit so rar tun mit 'm Toni. Die Dirn kann ihn leiden und
ich wett', sie hat nur von d' Taler g'red't, weil s' dös von der
Vroni g'magerlt hat.
Höllerer.
Kannst recht hab'n. Die verliebt' Weibsleut' schlag'n a auf d'
Talersäck' und meinen den Esel, der s' drum nimmt.
Kreuzdividomini! Wo is er denn hin, der Wildling?
Crescenz.
Von mir davong'rennt.
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