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Jakob (wendet sich).
Grossmutter! Grossmutter!
(Liese eilt zu ihm, er legt das Haupt an ihre Brust.)
Ich mein' Kopf legen kann
an d' liebste Brust.
Dass mir die liebste Hand
d' Augen druckt zu,
b'hüt dich Gott, Heimatland,
ich geh zur Ruh.
B'hüt dich Gott, Heimatland...
(Vroni birgt laut schluchzend ihr Gesicht. Jakob stirbt; der Anblick
wird dem Publikum durch Liese entzogen, die sich über den
Sterbenden beugt; unter dem spielt das Orchester die
Repetitionszeile und fällt der Vorhang.)
Zweiter Akt
Wohnzimmer im Gehöfte Ferners.
Behäbig ausgestattet, an den Wänden Heiligenbilder. Eingang
Mitte, über dieser Türe, die offensteht, so dass man in die
vordere Stube sieht, ein Madonnenbild mit einem Herzen von
Messing und eine brennende Lampe mit rotem Glas davor.
Zwei Fenster rechts, an dem vorne steht ein Tisch mit Stühlen.
Links zwei Stühle, auf einem eine Joppe; ein Schrank, worauf
ein Hut. An der Tür Weihwasserbehältnis.
Erste Szene
Ferner in bequemer Hausjoppe und Höllerer sitzen an dem
Tische, letzterer mit dem Rücken gegen das Fenster. Beide rauchen
und haben vor sich einen Krug und Imbiss; später Crescenz.
Höllerer.
Der Tag neigt sich; heunt kommt dein Sohn wohl nimmer,
müsst ja sonst schon da sein. - Warten wir nit unnötig, und ich
kimm' nit gern spät heim. - Wo steckt denn der Toni?
Ferner.
Wird mit der Crescenz gangen sein, mein' Wirtschaft anschaun.
Hat a gute Führerin, die weiss Bescheid. (Sieht durch das
Fenster.) Kann gar nit weit sein, denn dort drüben steht die
Crescenz und plaudert mit der Grossdirn.
Höllerer.
Ruf s' rein!
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