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Jakob.
Z' spat! Alles z' spat! - Mich freut nur oans, dass dir's noch gut
gehn wird und der Ahnl - und dass ich noch rechtzeitig nach
hoam troffen hab. (Blickt durchs Fenster.)
Vroni.
Is dir leichter?
Jakob.
Weiss's nit - Hörst, Vroni?
Vroni.
Was willst denn?
Jakob (zeigt nach der Zither)
Könntst? - Möchtst? -
Vroni.
Die Zither soll ich dir spielen?
Jakob (nickt).
Noch was - (Sagt im Tonfall der Melodie des kommenden
Liedes:) »Dös war' mein letzter Wunsch.«
Vroni.
Dös Lied soll ich dir jetzt singen?
Jakob (nickt).
Vroni.
Ich kann nit, Jakob, ich kann nit.
Jakob (lächelt etwas und sagt wie oben).
»Gib mir die G'währ.«
Vroni.
Ich kann dir nix abschlag'n, aber hart wird mir's. - O du mein
Gott, so viel hart. (Richtet sich am Tisch die Zither.)
Jakob (faltet die Hände).
Vroni (setzt mit gebrochener Stimme ein, bezwingt sich aber
und singt dann mit der scharfen Prononcierung der ländlichen
Lieder weiter).
Dös war' mein letzter Wunsch,
gib mir die G'währ'
lass mich in der Heimat sterb'n,
himmlischer Herr.
Grüner Tann, blaue Berg',
du dunkler See,
euch möcht ich nochmal sehn,
bevor ich geh.
Möcht sterb'n in Elternhütt',
dass noch bewusst - (Liese tritt ein.)
ich mein' Kopf legen kann
an d' liebste Brust.
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