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er stehenbleibt, leicht mit dem Fusse dagegen stossend).
Holla! Da hat's wieder eine gnädig g'habt, dass s' ja die erste
Mess' nit versäumt! Glaubet einer, wie ihnen um den Kirchgang
is und wie frumm die Dirndl sein! Ja, den Buben z'lieb geh'n s'
hin! Dö Grasteufeln macheten unsern Herrgott selbst zum
Kuppler! - Bei mir muss die Kirch' ruhig sein, dös jung
G'fliederwerk kann ich drein nit brauchen, ich nimm allweil mit
der zweit' Mess' vorlieb, dö erst', die Grossherrn- und Verliebt-
Leut'-Mess', wo sie sich in die Kirchstühl' breit machen und im
Kirchgang an die Vortuchbandeln zupfen und auf d' Füss'
treten, dö pass ich allmal ab! (Setzt sich auf die Brunnenbank,
schlägt wieder Feuer.) Nass is er word'n, der Sakra, und will nit
brennen! (Schmaucht.)
Zweite Szene
Voriger. Vroni, Sonntagsstaat, nur eine blaue Schutzschürze vor,
tritt, eine Giesskanne ausschwenkend, durch den Garten auf, sie
hat in der Linken eine Nelke, die sie nach dem Lied ins Mieder
steckt.
Auftrittslied
Zwei Nagerln an oan Stingel,
dös bin ich und mein Schatz,
und da find't koan dritter
dazwischen oan Platz!
Mei Mahm hat mich ausg'lacht!
»Warst dös du und dein Schatz,
da findet leicht a Knösperl
z'neb'n enk zwa no Platz!«
Ah, sag ich, beileib net,
ich bin no sei Weib net! -
Ich bin koan hitzige Mirl.
Was mer braucht, muss mer hon!
Der Nagerlstock a Garteng'schirrl
und a rechte Dirn' oan' Mon!
Grossknecht.
Du bist's, Vroni? Und noch derheim? Hätt mir's denken können!
Vroni.
Ich war im Garten, giessen!
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