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mich. Du bittst wohl auch nur zu Gott, dass er dir 'n Teufel, den
d' dreifach verdient hättst, nit in die Wirtschaft fahren lasst. -
Denk ich dran, wie wir immer, wo du 'n Fuss hing'setzt hast,
weit weg, dir aus 'n Aug'n hab'n fort müssen, da is mir allemal
g'wes'n, als hätt'st du a schlecht' G'wissen, als könntst uns
derentweg'n nit ausstehn, weil d' dich an uns versündigt hast.
Ferner (bleich und aufgeregt).
Nimm dich in acht, Dirn, nimm dich in acht, was du sagst.
(Lauernd.) Was willst damit sagen? Weisst du leicht was?
Vroni (ruhiger).
Nein, Kreuzwegbauer. - Aber völlig leicht is mir ums Herz, weil
das herunter is, was mich schon lang druckt. Wusst ich so gut
wie der Herrgott, was du in deiner Angst naufbet'st zu ihm,
glaubst du, ich hätt g'wart bis heut? Aber das weiss ich in mir,
ich tu dir kein Unrecht. Und ich hoff, ich komm dir noch drauf,
all' Not und Elend nahm ich auf mein jung' Leben, wann das
g'schähet; dressieren wollt ich dich wie der Jäger d' jung' Hund',
du sollst mir Sprüng' machen, so alt d' bist. Kreuzwegbauer,
völlig lieb könnt ich dich hab'n, denk ich dran, wie ich dich, so
gross und stolz d' bist, mit 'n klein' Finger vor mich hinwerfen
möcht. Warst du's nit, fast wünschet ich dir, es kam' nit dazu,
aber wann's käm, weisst, was dir bevorsteht! (Zu Höllerer,
indem sie ihm die Hand gibt.) Bauer, ich dank' dir recht für 'n
Dienst, und jetzt b'hüt Gott miteinander. (Rechts ab.)
Fünfte Szene
Ferner und Höllerer. Der Hintergrund füllt sich nach und nach mit
aus der Kirche zurückkehrenden Mägden, unter denselben treibt
sich Muckerl herum.
Höllerer (zu Ferner, der schweigend dasteht).
Sikra! Dö Dirn' hat a Maul! Dö hat dich rechtschaffen putzt!
Aber a feine Stimm hat s', ich hör s' gern, schad, dass s' nit
weiter g'red't hat! - (Boshaft.) Schwiecher, wie is's, hast nit um
d' Hand noch a bissel was auf mein' G'höft anz'schaffen? Aber
wie d' blass word'n bist? Hätt gar der Wildling 'n Nagel am Kopf
'troffen? Fürcht'st dich vor ihr?
Ferner (aus dem Sinnen auffahrend)
Narr! Ich bin der Bauer vom Kreuzweghof - ehender fürcht' man
wohl mich! (Dumpf.) Unser Herrgott lasst's nit zu, dass ich an
der zu Schanden wurd', er weiss, was ich für ihn tan hab,
wieviel Messen ich g'stift' und was ich an die Kirchen g'schenkt
hab und dass ich noch a gar gut' Werk im Sinn hab mit meim
Suhn; ich hoff, der Herr wird 'n erleuchten mit seiner Gnad',
dass er's einsieht, wie's zu sein eignen und zu unserm Heil is!
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