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Höllerer.
Tausend Element! Ja - und wann ich sag, du gehst an der
Stell', so gehst a an der Stell'.
Vroni.
Ich müsst frei lachen über dich - wann mir zum Lachen wär -,
Adamshofbauer, wie du ein'm ein' Herrn zeigst! Gleichwohl
möcht ich doch wissen, was eigentlich dein' Meinung is, die
vierzehn Täg Kündfrist, dö gelten - oder 's an der Stell' geh'n?
Ferner.
Du gehst gleich. Willst 'leicht Unfried' stiften zwischen mir und
'm Schwiecher?
Höllerer.
Kreuzsakra! Dös gibt's nit.
Ferner.
's Zeug dazu hätt'st. Dein Mutter - Gott lass s' ruh'n und verzeih
ihr die Sünd' - hat auch am Kreuzweghof Unfried' g'stift, du bist
ganz ihr Kind und hast auch das von ihr, dass d' dich ein'm
Reichen naufheftst.
Vroni (aufschreiend).
Jesus, Maria! Du verschimpfst mein' arm' Mutter im Grab.
(Streift sich die Haare zurück und tritt Ferner ganz unter die
Augen.) Herrgott! - Und wenn das meine letzte Stund' wär,
Kreuzwegbauer, das schenk ich dir nit. Glaubst, weilst noch
lebig herumlauf'st auf der Erd', du darfst die schlecht machen,
die in ihr vergrab'n sein? Du glaubst wohl, weil d' Leut', wo du
hinkommst, sag'n: Aufg'schaut, der reich' Kreuzweghofbauer
kommt! - weil s' dir überall, wo d' einkehrst, 'n Ehrensitz lassen,
weil s' in der Kirch' nach dein'm polsterten Betbankerl schau'n:
der frumme Mann - du dürfest dir gegen tot und lebig
herausnehmen, was d' willst? Reich bist, davon nimmt dir
keiner was, aber wann d' Armut kan' Schand', so is auch der
Reichtum kein' Ehr' z' nennen. Doch, sei du ehrbar und frumm
in der Leut' Augen, ich glaub' nit an dein' Ehrbarkeit und nit an
dein' Frummheit, von Kind auf nit, ich will dir's wohl sagen,
warum. Du lieber Ohm, hast du nit mehr als einmal uns Kinder,
die wir doch deines Bruders Blut waren, am Kreuzweghof in
ein' Winkel g'führt und dort geschlagen und treten ohne Grund
und Ursach'? Du braver Vormund, hast du dich je um uns
umg'schaut? Hätt'n wir nit deinetwegen an Leib und Seel'
verderb'n können, wie auch an meinem Bruder g'scheh'n is? -
Du hast kein Herz im Leib, sonst hätt'st dich nit an unschuldig
wehrlose Kinder vergriffen - du hast kein' Ehr' im Leib, sonst
hätt'st nit die Pflicht, über unmündig' Kinder zu wachen, auf
dich g'nommen und Händ' am Rucken zugeschaut, wie s' wild
aufwachsen; du hast kein Christentum in dir, Kreuzwegbauer,
du betrügst so wenig unsern Herrgott mit deine Kirchgäng' als
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