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Ferner (gedrungene Figur, mit abgelebten Zügen hat einen
grossen Rosenkranz und ein grosses Gebetbuch in der Hand;
dazwischentretend).
Halt's Maul, Dirn!
Toni.
Misch dich da nit drein!
Ferner (strenge).
Geh du mit der Crescenz in' Garten, a Wartlerei mit derer da
schickt sich vor dein' künftig Weib nit.
Toni.
War's nit der Crescenz z'lieb -
Vroni (bitter).
Geh nur zu, d' kimmst wohlfeil davon.
(Toni und Crescenz durch die Scheuer ab.)
Ferner (stellt sich vor Vroni hin).
Jetzt red ich da im G'höft, und wir werd'n gleich fertig sein
miteinander.
Vroni (tritt ihm aufrecht entgegen).
Schon recht, dich hab ich derwart', Kreuzweghofbauer, du
musst doch überall dabei sein, wo ein Unheil für mich um die
Weg' is.
Ferner.
Begehr du nit auf, lern lieber Demut; ich siech am Adamshof
nur ein Unheil, und das bist du selber. Obwohl ich nimmer dein
Vormund bin - wofor ich Gott dank, dass er mich von der Last
erlöst hat - so gib ich dir doch als Christ guten Rat und sag dir:
Schnür dein Bündel, führ neamand in Versuchung und geh von
da je ehnder, je lieber.
Vroni.
Was die Vormundschaft anbelangt, hast du Gott nit z' danken,
dass du s' nimmer führst, du hast s' ja freiwillig selber
niedergelegt und dafür dank ich ihm, und dein christlich' Rat is
da auch unnötig, ich weiss's schon selber, was ich jetzt zu tun
hab. (Zu Höllerer.) Adamshofbauer, wenn dir's der
Kreuzwegbauer, der jetzt da im G'höft red't und schalt',
verlaubt, so wär mir's recht lieb, wann d' mich gleich heut noch
aus 'm Dienst ausstehn liess'st.
Höllerer.
Kreuzdividomini, wer söllt mir was verlaub'n auf mein G'höft?! -
Sternsakra, kam mir recht. - Was ich da sag, das gilt und, was
ich sag, das wägt - und wann ich sag, du verbleibst deine
vierzehn Täg, so verbleibst.
Ferner.
Wär ein Unsinn! Ich sag, sie geht an der Stell'.
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